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Wissenswertes über 'FREJA'

   

1944

Der Fischer Hans Rasmussen aus Langø lässt  'FREJA' 1944 in Lundeborg bei Axel Henningsen bauen.

Als Fischkutter 'Adolf Jensen', mit der Fischereinummer N256, wird 'FREJA' im Nakskov Fjord und im Großen Belt eingesetzt.

   

1953

Im Juli 1953 übernimmt sein Sohn Aage Rasmussen die 'Adolf Jensen' und verwendet sie bis 1979 zum Angeln.

   

1979

Im Juni 1979 kaufen Bente und John Pedersen aus Kastrup den Kutter, wollen ihn zum Angeln nutzen. Doch weil John Pedersen plötzlich stirbt, wird die 'Adolf Jensen' im September an  vier Freunde Lise Lauritzen, Benny Kvist, Kim Russel Jensen und Mads Knudsen verkauft, die das Schiff in 'FREJA' umtaufen. Sie machen einige Angelfahrten, bevor sie beschließen, den Motorkutter zum klassischen Segelschiff umzubauen.

Im Winter von 1979 auf 1980 werden im Hafen von Kastrup das Deckshaus und die alte Maschinenanlage entfernt.

Deck und einige Decksbalken werden erneuert und die Rahmen für zwei Halbdeckshäuser eingesetzt.

   

1980

Im Frühjahr 1980 verholen die neuen Besitzer 'FREJA' zur Erichsen & Grøns Werft in Kopenhagens Südhafen.

Die Fischkiste wird ausgebaut und die 2000 kleinen Löcher im Rumpf, die diese mit Frischwasser versorgten, werden verschlossen.

Acht neue Spanten werden im Bereich der ehemaligen Fischkiste eingepasst und der Boden dort mit 5t Ballast aus Eisenschrott und Beton ausgegossen, außerdem wird ein 20 cm dicker Eisenkiel  untergebolzt.

Das halbe Unterwasserschiff wird mit seewasserbeständigem Aluminium beschlagen.

Eine neue Ruderanlage mit Radsteuerung und Tenfjord Hydraulik, sowie ein neuer Motor (GM) und der Dieseltank werden eingebaut, außerdem die beiden Deckshäuser und die Ankerwinde installiert.

Die Rundhölzer für den Mast und die Bäume werden aus Tannen des Svanholm Gods gemacht.

Alle Wanten und Stagen werden mit Hanf bekleedet.

   

1982

Die Segel aus Duradon nähen sie selbst und fertigen auch die meisten Blöcke und Juffern an.

Im Sommer 1982 ist 'FREJA' segelklar und die vier segeln die erste Saison, jedoch noch ohne Inneneinrichtung. Die wird im  Winter darauf aus erlesenen Hölzern im klassischen Stil eingebaut. Außerdem  stellen sie einen neuen, stärkeren Mast und ergänzen das Rigg durch Toppsegel und Breitfock. 'FREJA' hat jetzt ca. 180 Quadratmeter Segelfläche.

   

1989-93

1989  wechselt 'FREJA'  den Besitzer, bleibt jedoch noch bis 1993 in Dänemark. Dann holt Stefan Deerberg sie in den Lübecker Museumshafen.

   

1997

-

2004

Nils entdeckt sie  im Winter 1996/1997 in Lübeck. Sie gefällt uns allen. Wir  kaufen sie.

So erfüllt sich Nils' Traum vom eigenen Traditionsschiff. In den Osterferien 1997 gelingt es, die notwendigen Reparatur- und Pflegearbeiten zu erledigen.  Während Nils' erster Reise in die Dänische Südsee im Sommer 1997 macht 'FREJA' so viel Wasser, dass eine Werft in Travemünde sie auf Slipnehmen muss, Planken wechselt und  kalfatert.

Glücklicherweise entdecken wir bald darauf Hugo Hansens Badebyggeri in Rödby Havn. Dort ist 'FREJA' seitdem in den besten Händen. So gelingt es uns - besonders aber Nils - mit großem Einsatz und intensiver Pflege, 'FREJA' in erstklassige Verfassung zu bringen.

Das Deck  ist  bis auf kleine Teile neu, ebenso der Vorsteven, große Teile des Unterwasserschiffs, die Scharndeckel und der Klüverbaum. Der Mast wird gekürzt und schlanker gemacht.  Die Fahreigenschaften verbessern sich enorm.

In der Maschine arbeitet inzwischen ein Perkinsmotor, 6 Zylinder, 145 PS mit Kielkühlung, der auch warmes Brauchwasser bereitet.

Ein alter Segelmacher aus Hamburg Finkenwerder hat inzwischen alle Segel erneuert, außer Breitfock und Flieger .

   

2005

Seit Nils in Kiel wohnt, ist auch 'FREJA' umgezogen in den Traditionshafen an der Hörn, gegenüber vom Bahnhof, nahe der kleinen Fußgängerbrücke am Schwedenkai.